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Schatten
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Unternehmen Geschäftsbericht
Geschäftsbericht 2009


ewl hat im Geschäftsjahr 2009 45 Millionen Franken in die Versorgungssicherheit und ökologische Projekte investiert und konnte 13 neue Vollzeitstellen schaffen. Aufgrund des tieferen Erdgas- und Stromabsatzes ist der Umsatz gesunken.
 

ewl energie wasser luzern blickt trotz Wirtschaftskrise auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Die konsequente Umsetzung der Strategie und Kostenoptimierungen in der Beschaffung haben zum guten Ergebnis beigetragen. Der Gewinn liegt zwar mit 27.5 Millionen Franken unter dem Vorjahr. Jedoch wurden 5 Millionen Franken Rückstellungen für die Sanierung der Pensionskasse gebildet. Unter Berücksichtigung dieses Betrages liegt der Jahresgewinn auf Vorjahresniveau. Der Umsatz ist wegen den tiefen Erdgaspreisen und des rückläufigen Erdgasabsatzes um 8 Prozent auf 246.1 Millionen Franken gesunken.

ewl hat 2009 erneut 45 Millionen Franken in die sichere Versorgung mit Strom, Erdgas, Wasser und Wärme investiert. Davon flossen über 12 Millionen Franken in ökologische Anlagen im Bereich der erneuerbaren Energien.

11'000 Tonnen CO2 eingespart
Mit ökologischen Energie-Projekten wie dem Luzerner Biogas als Treibstoff oder Produktionsanlagen, die mit erneuerbarer Energie betrieben werden, trägt ewl massgeblich zur Reduktion der CO2-Emission bei. 2009 konnten 11'000 Tonnen CO2 eingespart werden. Dies entspricht dem durchschnittlichen, persönlichen CO2-Ausstoss von 1'000 Personen in der Schweiz.

Steigende Nachfrage nach erneuerbarer Energie
Die Nachfrage nach erneuerbarer Energie nimmt stark zu. 2009 konnte 50 Prozent mehr Luzerner Biogas an unsere Kunden mit Erdgasfahrzeugen verkauft werden. Der Verkauf von Luzerner Solarstrom hat um 8.7 Prozent zugenommen und der Verkauf von Luzerner Wasserkraft sogar um 22.5 Prozent.

Steigender Personalbestand
Trotz der Wirtschaftskrise konnte ewl neue Stellen schaffen. Der Personalbestand ist von 215 auf 228 Vollzeitstellen angewachsen. Der Stellenaufbau ist vor allem auf die zwei Geschäftsfelder Energieberatung und Telekommunikation zurückzuführen, die stark ausgebaut und gefördert werden.

Rückläufiges Energiegeschäft
Der Erdgasabsatz sank 2009 um 11 Prozent auf 2'059 GWh. Das Erdgasgeschäft macht mit einem Umsatz von 120.1 Millionen Franken trotzdem noch fast die Hälfte des gesamten Umsatzes von ewl aus.

Auch der Stromabsatz sank 2009 erstmals. Jedoch liegt der Rückgang unter einem halben Prozent. Während der Absatz bei den Privatkunden nach wie vor leicht anstieg, haben vor allem Geschäftskunden im Dienstleistungsbereich weniger Strom verbraucht. Dies ist auf die Wirtschaftslage zurückzuführen.

Der Ertrag aus dem Wasserverkauf konnte mit rund 10 Millionen Franken konstant gehalten werden.

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