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Fernwärme Luzern baut Transportleitung

19.01.2016

Wärme

Die Fernwärme Luzern AG hat sich für die Realisation der Transportleitung von Perlen nach Emmen zur Anbindung des Fernwärmenetzes Emmen Luzern entschieden. Mit dem geplanten Anteil von mehr als 90 Prozent Abwärme wird der ökologische Wert der Fernwärme steigen.

Die Fernwärme Luzern AG wird die Transportleitung von Perlen nach Emmen realisieren. Die Kombination aus der Ab­wärme­nutzung der Renergia sowie der Abwärme­nutzung aus dem Walzwerk der Swiss Steel AG bietet eine ökonomisch und ökologisch bestmögliche und sinnvolle Verwertung der regional vorhandenen Abwärme. Die neue Konzeption sieht eine kleinere Heizzentrale im Littauerboden vor, weshalb auf Holz als Primärenergieträger für das Fernwärmenetz Emmen Luzern verzichtet wird.

Im Verlaufe der Inbetriebsetzung der Kehrrichtverbrennungsanlage Renergia zeigte sich, dass die Renergia zusätzliche Abwärme in die Fernwärmenetze liefern kann. Daher hat ewl energie wasser luzern den Bau der Transportleitung sowie die Dimensionierung der Energiezentrale am Standort Littauer Boden bei Swiss Steel überprüft.

Ökologische Verbesserung der Fernwärme

Durch den geplant grösseren Anteil von mehr als 90 Prozent Abwärme wird der ökologische Wert der Fernwärme steigen. Zudem erhöht sich die Versorgungssicherheit durch das dezentrale Produktionskonzept erheblich.

Obwohl die Transportleitung voraussichtlich erst im Jahr 2018 realisiert ist, hat dies auf den Zeitpunkt der Erschliessung des Rontals und der Kunden in Emmen Luzern keinen Einfluss.