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Wind ist für ewl strategisch wichtig

14.10.2016

Strom

Ende September fand das Richtfest des Windparks Gries beim Nufenenpass statt, an welchem ewl mit 20 Prozent beteiligt ist. Dabei handelt es sich nicht um die einzige Investition in einen Windpark. Die Windenergie hat für ewl eine hohe Bedeutung beim Ausbau der erneuerbaren Stromproduktion.

Mit der Beteiligung am höchstgelegenen Windpark Europas auf rund 2‘500 Meter über Meer setzt ewl einen weiteren Schritt in der Strombeschaffungsstrategie um und wurde in der Windenergieproduktion im alpinen Raum aktiv. Die vier Windräder der Gries Wind AG produzieren zusammen rund 10.3 Gigawattstunden Strom pro Jahr. ewl ist an insgesamt neun Windparks in der Schweiz sowie in Deutschland und Frankreich beteiligt. Neben der Beteiligung an der Gries Wind AG hat ewl auch von Juvent im Jura ein Bezugsrecht von rund 4.4 Gigawattstunden pro Jahr.

Weitere Windparkbeteiligungen in Europa

In Europa ist ewl durch die Schweizer Beteiligungsgesellschaft Terravent Mitbesitzerin von fünf Windparks. Es sind dies die Windparks Mont de Saint Loup, Férèole und CEPU/CEFA in Frankreich und Oettelin sowie Lieskau III in Deutschland. ewl hält 15 Prozent der Aktien von Terravent. Weitere fünf Prozent investierte ewl in die Aktien von Repartner und somit in die deutschen Windparks Prettin und Lübbenau. Die anteilsmässige Stromproduktion aus allen ewl Windbeteilungen beträgt rund 60 Gigawattstunden pro Jahr. Das entspricht etwa 12 Prozent des Kundenabsatzes. «Dies zeigt, dass die Windenergie für ewl eine wichtige Komponente ist um den Ausstieg aus der Atomenergie der Stadt Luzern bis 2045 zu realisieren» erklärt Stephan Marty, Vorsitzender der Geschäftsleitung. «ewl wird daher weitere Beteiligungen in diese ökologische Energie prüfen.»

Überblick der ewl Windparkbeteiligungen

Die Darstellung zeigt die Angaben zur Gesamtproduktion der Windparks sowie den prozentualen Anteil von ewl in der obersten Zeile.