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Geschäftsbericht 2021

ewl blickt auf ein Geschäftsjahr in volatilem Umfeld zurück. Bei einem Umsatz von 311.7 Millionen Franken resultierte ein Unternehmensgewinn von 28.9 Millionen Franken. Mit Investitionen von 69.0 Millionen Franken bestätigt ewl das Engagement für eine erneuerbare, zukunftsträchtige Energieversorgung.

Der Energiemarkt durchläuft aktuell eine äusserst turbulente Zeit. Im Geschäftsjahr 2021 zeichnete sich der Markt durch sehr hohe Volatilität aus. Die Beschaffungspreise für Erdgas und Strom kletterten gegen Ende des Jahres von Höchstmarke zu Höchstmarke. Entsprechend drückten sinkende Energiemargen auf den Gewinn. Der Unternehmensgewinn sank in diesem schwierigen Umfeld um 8 Prozent auf 28.9 Millionen Franken. ewl erwirtschaftete einen EBITDA (Betriebsgewinn vor Abschreibungen, Zinsen und Ertragssteuern) von 63.9 Millionen Franken.

Wachstum auch in den neuen Geschäftsfeldern Telekommunikation, Wärme und Dienstleistungen

Aufgrund der höheren Energiepreise und des Absatzwachstums konnte ewl den Umsatz im vergangenen Geschäftsjahr um 13.5 Prozent steigern. Die Gesamtleistung erhöhte sich auf 311.7 Millionen Franken. Neben der Umsatzsteigerung in den Geschäftsfeldern Erdgas und Strom erzielte ewl auch in den neuen Geschäftsfeldern Wärme, Dienstleistungen und Telekommunikation eine erfreuliche Umsatzsteigerung. Das Wärme- und Telekommunikationsgeschäft konnte einen Teil der Margeneinbussen kompensieren.     

Solide Kennzahlen ermöglichen eine Dividendenausschüttung

Die Eigenkapitalrendite belief sich im Geschäftsjahr 2021 auf gute 4.9 Prozent trotz anspruchsvollem Umfeld. Mit einer Eigenkapitalquote von 70.5 Prozent ist ewl solide finanziert. Der Stadt Luzern kann ewl als Alleinaktionärin eine Dividende in der Höhe von 11.1 Millionen Franken ausbezahlen.

Investitionen in nachhaltige Energie und die Digitalisierung

2021 investierte ewl insgesamt 69.0 Millionen Franken. Rund 30 Millionen Franken flossen in nachhaltige Wärme-Projekte für den Ausbau der Fernwärme und See-Energie. «Damit treibt ewl die im Geschäftsjahr 2021 präsentierte Strategie für den Ausbau der erneuerbaren Wärmeversorgung mit Hochdruck voran», sagt Patrik Rust, Vorsitzender der Geschäftsleitung von ewl. 11.9 Millionen Franken tätigte sie zudem für das Hochsicherheits-Rechenzentrum Stollen Luzern. Das ökologische Rechenzentrum wird ewl im zweiten Quartal 2022 eröffnen. Weitere 5.8 Millionen Franken hat das Energiedienstleistungsunternehmen 2021 in den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes in Kriens investiert.

Aufbau von 16 Vollzeitstellen

Mit den getätigten Investitionen, dem Aus- und Aufbau klimafreundlicher Energiesysteme und der Digitalisierung war 2021 auch ein personelles Wachstum verbunden. ewl konnte im Berichtsjahr 16 zusätzliche Vollzeitstellen schaffen. Die Zahl der Vollzeitstellen stieg damit auf 321.
 

Erneuerbare Wärme im Fokus

Erfahren Sie alle spannenden Fakten und Zahlen zum vergangenen Geschäftsjahr von ewl im Geschäftsbericht.

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