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Geschäftsbericht 2020

Die ewl Gruppe blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück. Das operative Ergebnis (EBITDA) konnte um 1.1 auf 76.3 Millionen Franken gesteigert werden. Die Investitionen von 74.9 Millionen Franken zeigen, dass ewl eine Vorwärtsstrategie verfolgt. Trotz den hohen Investitionen stiegen die Nettofinanzschulden nur um 1.1 auf 47.8 Millionen Franken.

Die Energiebranche steht vor bedeutenden Veränderungen. Die Energiestrategien des Bundes, des Kantons und der Stadt Luzern führen zu einem Umbau der Energiesysteme. Mit Investitionen in nachhaltige Projekte in den Bereichen Strom und Wärme gestaltet ewl energie wasser luzern die Energiezukunft aktiv mit. Das hohe Investitionsvolumen führt auch zu einem personellen Wachstum. ewl konnte neun zusätzliche Stellen bilden und beschäftigt 332 Mitarbeitende.

Solide Basis

Infolge der Covid-19 Pandemie und der warmen Witterung sank der Energieabsatz und entsprechend reduzierte sich die Gesamtleistung um 5.9 Prozent auf 276.3 Millionen Franken. Der Unternehmensgewinn beträgt erfreuliche 33.1 Millionen Franken. Der erfolgreiche Geschäftsverlauf ermöglicht ewl der Stadt Luzern als Alleinaktionärin eine Dividende von 12.2 Millionen Franken auszuzahlen. Die Eigenkapitalbasis konnte weiter gestärkt werden. Das Eigenkapital stieg um 3.5 Prozent auf 589.4 Millionen Franken. Mit einer Eigenkapitalquote von 73.9 Prozent ist ewl solide finanziert.

Investitionen in die Zukunft

2020 wurden insgesamt 74.9 Millionen Franken in erneuerbare Energie, in die Versorgungssicherheit sowie in die Digitalisierung investiert. Der Löwenanteil von 42.1 Millionen Franken wurde dabei im Geschäftsfeld Wärme getätigt. Mit der Inbetriebnahme der See-Energie Zentrale Seefeld in Horw und der See-Energie Zentrale Inseliquai in Luzern wurden zwei wichtige Meilensteine erreicht. Weitere 3.7 Millionen Franken flossen ins Rechenzentrum Stollen Luzern und 1.2 Millionen Franken in den flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes in Kriens. Um den Service Public jederzeit sicherzustellen, wurden die bestehenden Netze und Infrastrukturanlagen gezielt, risikoorientiert und kontinuierlich erneuert.

Wechsel in der Führung

Stephan Marty wird nach elf Jahren als Vorsitzender der Geschäftsleitung die Führung von ewl per 1. Mai 2021 an Patrik Rust übergeben. Der neu gewählte CEO will die Chancen der Dekarbonisierung und Digitalisierung wahrnehmen und den Erfolgsweg von ewl fortsetzen.

Energie im Wandel der Zeit

ewl hat das Ziel, die Bevöl­kerung in und um Luzern mit Strom, Wasser, Wärme, Tele­kommuni­kation und Energie­dienst­leis­tungen zu ver­sorgen. Um dieses Ziel zu er­rei­chen, inves­tiert ewl auf der einen Seite in Produk­tions­anlagen und auf der anderen Seite in die dazu­gehören­den Netze. Dabei ist es wichtig, die über­geord­neten gesell­schaft­lichen und techno­logischen Trends in der Strate­gie zu berück­sichtigen. Für ewl bestehen diese aus drei Schwer­punkten: Dekarbo­nisie­rung, Digitali­sierung und De­zentrali­sierung.

Erfahren Sie alle spannenden Fakten und Zahlen zum vergangenen Geschäftsjahr von ewl im Geschäftsbericht.

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