ZEV: Zusammenschluss zum Eigenverbrauch
Mit einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) können Sie Ihren Solarstrom teilen und sich vertraglich mit anderen Strombezügerinnen und -bezügern zusammenschliessen. Dabei ist die Abrechnung des Stroms innerhalb der Parteien Aufgabe der ZEV-Gemeinschaft.
Häufig gesucht
ZEV im Überblick
Bei einem ZEV organisieren sich die Teilnehmenden selber. ewl steht als Ansprechpartnerin bei Fragen zur Strommessung und Abrechnung zur Seite.
Wie funktioniert ein ZEV?
Ihr Solarstrom wird zuerst an alle angeschlossenen Parteien verteilt. Nur wenn mehr Strom gebraucht wird, als die Anlage gerade produziert, wird zusätzlicher Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen. Umgekehrt geht der Überschuss ins Netz, wenn mehr Strom produziert als gebraucht wird.
- Energieverbrauch
- Energieproduktion
- Der Zähler misst, wie viel Strom aus dem Netz bezogen und wie viel überschüssige Energie eingespeist wird.
- Sofern die Produktion über 30 kVA liegt, ist eine Produktionsmessung obligatorisch. Der Zähler erfasst die produzierte Energie.
- Jede Partei wird separat gemessen und abgerechnet. Die Anforderungen des Eidgenössischen Instituts für Metrologie (METAS) sind einzuhalten.
Voraussetzungen für die Gründung eines ZEV
Für die Gründung eines ZEV müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
- Die Produktionsleistung der Solaranlage(n) muss mindestens 10 Prozent der Anschlussleistung des Zusammenschlusses betragen.
- Alle Grundeigentümer müssen mit der Bildung des ZEV einverstanden sein und einen ZEV-Vertrag unterschreiben.
- Für eine Gründung muss ewl die Machbarkeit prüfen.
So gehen Sie vor:
Regeln Sie mit allen Teilnehmenden die Bedingungen und füllen Sie dann das Formular «Antrag Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV)» aus.
Sie reichen Ihren Antrag via E-Mail bei uns ein. Wir prüfen die Angaben und wenn alles in Ordnung ist, richten wir Ihren ZEV innerhalb von drei Monaten ein.
Mit EVO den Eigenverbrauch rentabel machen
Möchten Sie die Rentabilität Ihrer PV-Anlage erhöhen? Dann könnte die Eigenverbrauchsoptimierung (EVO) für Sie spannend sein. Bei einer EVO profitieren sowohl Sie als auch die Strombezügerinnen und -bezüger.
Wie funktioniert ein vZEV?
Bei einem virtuellen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV) wird Ihr Solarstrom zuerst an alle angeschlossenen Parteien verteilt. Bei einem vZEV können diese im Gegensatz zum ZEV auch ausserhalb des Gebäudes liegen. Nur wenn mehr Strom gebraucht wird, als die Anlage gerade produziert, wird zusätzlicher Strom aus dem öffentlichen Netz bezogen. Umgekehrt geht der Überschuss ins Netz, wenn mehr Strom produziert als gebraucht wird.
- Energieverbrauch
- Energieproduktion
- Netzkabel
- VK = Verteilkabine
- Dieser virtuelle Messpunkt erfasst den Bezug aus dem Stromnetz und die Einspeisung der überschüssigen Energie.
- Der Zähler erfasst die produzierte Energie durch die Photovoltaikanlage.
- Verbrauchsmessung: Jede Partei wird separat gemessen und abgerechnet. ewl stellt Messstellen (Smart Meter) und dessen Messwerte zur Verfügung
So gehen Sie vor:
Prüfen Sie mit dem «vZEV-Check», mit wem Sie Ihren Solarstrom teilen können.
Regeln Sie mit allen Teilnehmenden die Bedingungen und füllen Sie dann das Formular «Antrag Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV/vZEV)» aus.
Wir unterstützen Sie gerne auf Ihrem Weg zu einer optimalen Lösung. Damit wir Ihren Wechsel reibungslos umsetzen können, bitten wir Sie, uns mindestens drei Monate vorher zu informieren.
vZEV-Check
Der vZEV-Check von leghub zeigt Ihnen, mit welchen Adressen ein vZEV gebildet werden kann. Dazu geben Sie einfach Ihre eigene Adresse ein und erhalten direkt alle Adressen, welche die Voraussetzungen erfüllen.
Dokumente zum Herunterladen
Antrag und Anhänge