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Elektroladestation

unsere Schnellladesäule beim Verkehrshaus.

Nach Monaten der sorgfältigen Planung ist die Elektroladestation beim Verkehrshaus seit Ende August 2017 in Betrieb. Die Schnellladesäule der neuesten Generation bietet sehr viele Vorteile und wird praktisch allen Bedürfnissen von Elektroautofahrerinnen und -fahrern aus der Region gerecht.

  • leistungsstärkste Schnellladesäule mit 60 Kilowatt im Umkreis von 25 Kilometern
  • «4-1» Schnellladesäule der neuesten Generation
  • attraktive und symbolträchtige Lage
  • verursachergerechte Bepreisung
  • barrierefreies Abrechnungssystem über EC- und Kreditkarte
  • zukunftssichere Basis durch modulare Ausbaumöglichkeit der Ladeleistung
  • nachhaltige Elektromobilität mit 100% erneuerbarer Energie – dank ewl Naturstrom

Merkmale der Infrastruktur

Die «4-1» Schnellladesäule ist die neueste ihrer Generation. Entwickelt und hergestellt wurde sie durch den regionalen Lieferanten EVTEC Kriens. Mit 60 Kilowatt Leistung ist sie die leistungsstärkste Ladesäule in Luzern und der Umgebung. Durch die modulare Ausbaufähigkeit bis 150 Kilowatt Leistung ist sie zudem zukunftssicher. Die Station ist online vernetzt, was Updates und Funktionserweiterungen ermöglicht. Die 7x24h Verfügbarkeit unterstützt alle aktuell vorhandenen Elektrofahrzeuge, entweder mit DC- oder AC-Ladung.

  • CCS- und CHAdeMO-Anschluss für schnelle DC-Ladung mit aktuell 60 Kilowatt
  • AC-Ladung an Typ2 mit 43 Kilowatt für schnelle AC-Ladung (z.B. für Renault Zoe Q210)
  • AC-Ladung an Typ2 bis 22 Kilowatt für beschleunigte AC-Ladung diverser Fahrzeuge

Die Ladestation als Vorzeigeprojekt

Verschiedene Faktoren der Planung und Ausgestaltung machen diese Eletroladestation zu einem Vorzeigeprojekt. Zum einen ist es die Infrastruktur an sich: Der erste Einsatz der «4-1» Schnellladesäule des regionalen Anbieters in Luzern, die leistungsstärkste Lademöglichkeit im Umkreis von 25 Kilometern, das barrierefreie Abrechnungssystem sowie die zukunftssichere Basis durch modulare Ausbaumöglichkeiten sind dabei die wichtigsten Aspekte. 

Daneben spielen aber auch andere Faktoren eine wichtige Rolle. Die Schnellladesäule liegt an einer attraktiven und symbolträchtigen Lage, die zudem das städtische Mobilitätskonzept durch die periphere Lage unterstützt. Die Platzierung und Flächengestaltung der gesamten Infrastruktur widerspiegeln alle Erfahrungen aus der Elektromobilität und berücksichtigen auch die aktuellen Fahrzeuggrössen (zum Beispiel Breite von Premiumelektrofahrzeugen). Der Einsatz von fortschrittlichen Sensoriken zur Einbindung in die so genannte «Smart City» runden das ganze Projekt ab, dadurch ist der Standort heute schon bereit für zukünftige Möglichkeiten der intelligenten Datennutzung und Vernetzung.

 

 

Preis

Bei der Preisgestaltung wurden die Erfahrungen der unterschiedlichen Anbieter und auch die regionale Ausprägung miteinbezogen. Unter diesen Aspekten wurde bewusst eine zeitbasierte Abrechnung gewählt. Dies bedeutet, dass an der Schnellladesäule pro Minute und nicht über die bezogenen Energie abgerechnet wird. 

Der Preis liegt bei 40 Rp./Minute.

Eine Ladung von 30 Minuten Dauer würde somit zwölf Franken kosten. Vergleicht man die in diesem Zeitraum bezogene Energiemenge mit einem Durchschnittsverbrauch eines Elektrofahrzeugs, so kann damit zwischen 150 und 250 Kilometer weit gefahren werden. Ein herkömmliches Auto mit Verbrennungsmotor benötigt für die gleiche Strecke zwischen 7.5 bis 12.5 Liter Benzin (bei einem Durchschnittsverbrauch von fünf Litern auf 100 Kilometer).

Unterscheidung der Ladearten

Je nach angebotener Ladeart variiert die Dauer, die ein Elektroauto bei der Station zum Laden benötigt. Je kürzer die Verweildauer, um so höher ist die zu erbringende Leistung. Und je höher die Leistung, um so grösser sind die Investitionen in die Ladeinfrastruktur.

Eine Elektro-Schnellladestation dient in erster Linie dazu, möglichst rasch die zur Weiterfahrt benötigte Energie für das Elektrofahrzeug bereitzustellen. Damit dies für viele Elektrofahrzeuge möglich ist, wird mit hoher Leistung und dadurch kurzen Standzeiten gearbeitet. Durch die verwendete Technik sind auch die Investitionen zur Erstellung der Ladestation entsprechend hoch.

Im Gegensatz dazu steht bei einem klassischen Zielladepunkt (englisch: Destination Charging) das Parken mit der Möglichkeit zum Laden im Fokus. Dabei werden über eine längere Zeitdauer (üblicherweise mehrere Stunden) die stehenden Fahrzeuge mit niedriger Leistung langsam geladen. Dies meistens in Zusammenhang mit dem Bezug einer Dienstleistung (zum Beispiel Kinobesuch, Einkaufen). Die eingesetzte Ladeinfrastruktur ist vergleichsweise günstig, so dass in der Regel mehrere Parkplätze mit Lademöglichkeiten ausgerüstet werden.

Die von ewl realisierte Elektro-Schnellladestation direkt vor dem Verkehrshaus Luzern dient also dazu Reisende mit Elektroautos rasch in ihrer Mobilität zu unterstützen und dementsprechend auch viele Fahrzeuge im Laufe eines Tages zu beliefern. Bei der Planung stand primär nicht die Möglichkeit im Vordergrund, dass Besucher des Verkehrshauses oder des Lidos während dem Besuch ihre Fahrzeuge parkend nebenbei aufladen können – also per Definition kein Zielladepunkt eingerichtet wird. Vielmehr sollte durch die hohe Ladeleistung (und die dadurch erforderliche kurze Verweildauer) die gesamte Breite an Interessenten, von Besucher bis Reisende, berücksichtigt werden. Das heisst, dass möglichst viele Nutzer von dieser Ladeinfrastruktur profitieren können. Als Konsequenz daraus wurde auch die Signalisation der drei Elektroparkplätze entsprechend der relativ kurzen Dauer auf eine maximale Standzeit von 90 Minuten begrenzt.

Aktuelle Nutzung der drei Ladeplätze

Die folgende Grafik zeigt einen Überblick zur aktuellen Parkplatzbelegung. So wissen Sie zu jeder Zeit, ob Parkplätze frei sind für Ihren Ladevorgang.

Legende
Ladestation ist Frei
Parkplatz ist frei, bereit für neuen Ladevorgang
Ladestation ist besetzt
Parkplatz ist belegt, aktuell laufender Ladevorgang