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Das Geschäftsjahr 2015

Starkes Resultat im schwierigen Marktumfeld.

ewl energie wasser luzern hat im letzten Jahr 267.4 Millionen Franken Umsatz erwirtschaftet. Das sind 3.8 Prozent weniger als im Vorjahr. Trotzdem gelang es ewl, den Jahresgewinn von 31.7 auf 37.8 Millionen Franken zu steigern.

ewl verzeichnete ein starkes Jahr 2015. Im schwierigen Marktumfeld erreichte ewl einen Gesamtumsatz von 267.4 Millionen Franken. Der Jahresgewinn stieg um 6.1 Millionen Franken auf 37.8 Millionen Franken. Der operative Geldfluss lag mit 68 Millionen Franken 4.3 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Wachstum bei Strom und Telekommunikation

Der gesamte Stromabsatz von ewl erhöhte sich 2015 um 7.7 Prozent auf 639.6 Gigawattstunden. ewl gelang es, die grosse Mehrheit der bisherigen Kunden zu halten und ausserhalb des Versorgungsgebietes wichtige Neukunden zu akquirieren. Der Stromverbrauch im Netzgebiet ewl ging marginal zurück und sank um 0.1 Prozent auf 480.5 Gigawattstunden. Der Gesamtabsatz von Erdgas lag 2015 bei 2’202.3 Gigawattstunden (plus 2.4 Prozent). Erfreulich ist die wiederum höhere Anzahl belichteter Glasfasern, diese stieg von 2’672 auf 3’666. Der Wärme- und Kälteabsatz sank um 14.4 Prozent auf 111.0 Gigawattstunden. Der Wegfall eines grossen Wärmekunden konnte durch die Neukunden im Fernwärmenetz Rontal nicht kompensiert werden.
ewl investierte im letzten Jahr 60.1 Millionen Franken, vor allem in die neuen Geschäftsfelder Telekommunikation und Wärme aber auch in die Versorgungssicherheit von Wasser und Strom. Damit leistet ewl mit 274 Mitarbeitenden einen wichtigen Beitrag zum Wirtschaftsstandort Luzern.

Die Stadt Luzern profitiert auch dieses Jahr vom erfolgreichen Geschäftsgang und erhält 2.5 Millionen Franken mehr Dividende. «Mit einem Eigenfinanzierungsgrad von 74.8 Prozent und einem Gewinn von 37.8 Millionen Franken steht ewl grundsolide da. Wir freuen uns, dass auch unsere Eigentümerin, die Stadt Luzern, davon profitieren kann. Die Dividende steigt von 12.5 auf 15 Millionen Franken.», sagt Stephan Marty, Vorsitzender der Geschäftsleitung von ewl. Dies entspricht der vereinbarten Auszahlungsquote (Payout-Ratio) von 40 Prozent.

Erstmals werden im Geschäftsbericht 2015 die Vergütungen des Vorsitzenden der Geschäftsleitung und der Verwaltungsräte von ewl einzeln ausgewiesen.

Ausblick 2016

In diesem Jahr steht der Ausbau der neueren Geschäftsfelder Wärme und Telekommunikation im Fokus. Projekte und Ideen Richtung Smartcity oder gesamtschweizerische Lösungen im Bereich IoT (Internet der Dinge) werden gemeinsam mit der Arcade Solutions AG verfolgt. Grosse Investitionen sind im Rontal und in Emmen geplant um neue Kunden an das ökologische Fernwärmenetz anzuschliessen. Zudem werden 2016 die Projekte zur Seewassernutzung für Wärme und Kälte weiterentwickelt. Die Gries Wind AG, an welcher sich ewl mit 20 Prozent Aktienanteil beteiligt hat, wird im Kanton Wallis drei neue Windgeneratoren in Betrieb nehmen. Auf dem Sonnenberg in Kriens wird das neue Quellwasserwerk gebaut. Mit all diesen Projekten engagiert sich ewl weiterhin für eine fortschrittliche und umweltschonende Energieversorgung.