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Der Geschäftsbericht 2017

Erfolgreiches und investitionsstarkes Geschäftsjahr.

ewl energie wasser luzern blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 mit einem Gesamtumsatz von 272.2 Mio. Franken zurück. Das sind 1.1 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Bruttoinvestitionen erreichten mit 83.2 Mio. Franken eine Rekordsumme.

Im anspruchsvollen Umfeld von sich verändernden Energiegesetzen, der schrittweisen Öffnung der Energiemärkte und der Digitalisierung kann ewl dennoch auf ein solides Geschäftsjahr zurückblicken. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Gesamtumsatz auf 272.2 Mio. Franken gesteigert werden, der Gewinn ist leicht um 0.9 Prozent auf 32.1 Mio. Franken gesunken. Der Stadt Luzern kann eine Dividende in der Höhe von 12.6 Mio. Franken ausbezahlt werden.

Zweistelliges Wachstum in den Bereichen Wärme und Telekommunikation

Die zwei neuen Geschäftsfelder Telekommunikation und Wärme haben die Erwartungen erfüllt. Im Geschäftsbereich Wärme konnte ein erhebliches Wachstum erzielt werden: Der Ausbau der Fernwärme in Emmen, Luzern und im Rontal sowie der Aufbau der See-Energie in der Stadt Luzern ermöglichte eine Absatzsteigerung um 15.5 Prozent auf 130.1 Gigawattstunden. Der Umsatz erhöhte sich entsprechend um 22 Prozent.

Die Anzahl belichteter Glasfasern auf dem Luzerner Glasfasernetz ist deutlich auf total 6’023 gestiegen, was einem Wachstum von 21.9 Prozent entspricht. Dies widerspiegelt sich auch in den Umsatzzahlen: 21 Prozent mehr Telekommunikationsumsatz konnte ewl im 2017 erwirtschaften.

Der an Endkunden gelieferte Strom reduzierte sich um 6.9 Prozent auf 504.2 Gigawattstunden. Dieser Rückgang ist vor allem auf Veränderungen im Bereich der Marktkunden zurückzuführen. Der gesamte Stromverbrauch im Netzgebiet von ewl ist weiterhin rückläufig: Im Jahr 2017 ging der Verbrauch um 0.7 Prozent auf 474.9 Gigawattstunden zurück. Dieser Trend hält seit vier Jahren an.

Rekordsumme investiert

Erneut hat ewl stark in erneuerbare Energien sowie in die Versorgungssicherheit investiert: 83.2 Mio. Franken Bruttoinvestitionen wurden getätigt. Für die Versorgung mit Fernwärme flossen 8 Mio. Franken in den Bau der Wärmezentrale im Littauerboden und 12 Mio. Franken in die Wärmetransportleitung von Perlen nach Emmen, welche im kommenden Herbst in Betrieb genommen wird. 10 Mio. Franken wurden in die erneuerbare Stromproduktion mit Wasser, Wind und Sonne investiert. So konnte beispielsweise ein Bezugsrecht von einheimischer erneuerbarer Wasserkraft aus den drei Bündner Wasserkraftwerken Klosters, Schappin und Küblis gesichert und das Kleinwasserkraftwerk Mühlenplatz erneut mit dem Qualitätslabel naturemade star zertifiziert werden. Für den Bau der Quellwasseraufbereitungsanlage auf dem Sonnenberg wurden im 2017 10.3 Mio. Franken eingesetzt, total wird ewl insgesamt 25 Mio. Franken in dieses Projekt investieren.

Ausblick 2018

Auch im 2018 bleibt das Investitionsvolumen hoch. Das Quellwasserwerk Sonnenberg wird fertiggestellt und im Herbst offiziell eröffnet. Mit der See-Energie-Nutzung übernimmt ewl eine Vorreiterrolle und plant mit Projekten in den Gemeinden Luzern, Horw und Kriens eine zukunftsweisende Wärme- und Kälteversorgung. Mit dem Baustart wird Ende 2018 gerechnet. Im Stromgeschäft profitieren Kundinnen und Kunden von tieferen Energie- und Netzpreisen, dadurch sinkt der Stromumsatz. Durch die konsequente Strategieumsetzung erwartet ewl im 2018 einen kontinuierlichen Geschäftsverlauf mit einem stabilen Gewinn.